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14 01 2020 Michael Ludwigallgemein

Back to the past

Während eines entspannten Geschäftsessens kam irgendwann die Sprache auf das Thema Musik, Schallplatten, knistern und knacksen und dass das alles irgendwie besser klang. Und dann passiert was passieren musste…

Inspiriert durch das Gespräch mit einem gewissen HK von der Firma C und einem - ebenso gewissen - SD von der Firma B kam, während einer Stunde des Müßigganges, die Gewissheit auf: Ein Plattenspieler muss her. Also wieder her.

Und damit nahm das Drama seinen Lauf. Flugs in das private Vintage HiFi Archiv, besser bekannt als Keller des verplemperten Geldes, gehuscht und den - vor ca. 20 Jahren sorgsam verpackten - Schallplattenspieler gesucht und gefunden. Kurz den Staub von Zarge und Deckel gefeudelt und den Stecker in die Steckdose. Etwas leuchtet rot auf. Funktioniert also grundsätzlich. Schön, schön, alles in Butter.

plattenspieler funktioniert

Leider stellte sich kurz danach heraus, dass das wichtigste Bauteil der technischen Apparatur durch Abwesendheit glänzte. Tonarm anwesend, Tonabnehmer anwesend, Nadel desselben weg. Doof gelaufen, da nicht mehr käuflich als Ersatzteil zu einem angemessenen Kurs erwerbbar. Schlecht.

Und was war eigentlich mit dem Ururenkel des ehemaligen Stereo Hifi Boliden aus dem Land der aufgehenden Sonne. Spricht dieses Wunderwerk digitalen Signalprozessierens überhaupt noch Platte?

Ein kurzer Blick auf die, gefühlt, tausend 'Knöppe' des Digital Surround 7.1 + 1 durch 2 hoch 3 Dingens erklärt klar und deutlich: Wohl kaum. Noch schlechter.

Allerdings rechnet man auch in der digitalen Welt wohl mit älteren Herr- und Gerätschaften, weshalb eine Phallanx an analogen Eingängen präsentiert wird. Dummerweise alle für den falschen Eingangspegel. Ebenso schlecht aber lösbar.

Es kam wie es kommt, Weihnachten kam, ging und hinterließ einen fetten Gutschein von der Liebsten für den Online-Shop der alles hat. Was man damit wohl anfangen könnte? Diese Frage rhetorischer Natur beantwortete sich nur zwei Wochen später in Form eines Paketes mit technischem Inhalt: Schallplattenspielervorverstärker, Tonabnehmer mit anwesender Nadel, Kohlefaserreinigungsbürste und ein Satz dicke Cinch-Kabel.

Hurtig alles zusammengeklöppelt und dem Verstärker klar gemacht, dass 'Tape' jetzt 'Platte' ist und alles von dort entweder über zwei oder höchstenfalls 2.1 Lautsprecher wiederzugeben ist. Und zwar auf Druck einer der vielen 'Knöppe'.

endlich wieder analog musik hören

Dabei kam kurzfristig die Frage auf, warum man ein Gerät mit Trillionen von Knöpfen baut, für dessen Einstellung (im Neusprech Setup) man aber eine Fernbedienung und einen Fernseher benötigt. Diese Japaner - bauen Geräte, die so klingen als kämen Sie aus England und die sich bedienen lassen wie ein Navi in einem französischen Auto.

die erste platte seit vielen vielen jahren

Aber was soll's? Es läuft, es knistert, es knackst und es klingt besser, als es in der Erinnerung verankert war. Doch das Beste an dem ganzen Aufwand: Es macht - schlicht und einfach - mehr Spass!


oldschool technik analog


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